Das AFS-Testverfahren

Allgemeine Erklärungen zum AFS-Testverfahren

Das AFS-Testverfahren ist ein speziell entwickeltes pädagogisches Computer-Test-Verfahren zur Feststellung einer eventuell vorliegenden Dyskalkulie oder Legasthenie. Dieses pädagogische Testverfahren wurde im DRC Forschungszentrum, im Dyslexia Research Center USA, unter Mitwirkung von Frau Dr. Astrid Kopp-Duller, entwickelt und ist ein seit über zehn Jahren erfolgreiches und bewährtes Werkzeug, welches auf pädagogisch-didaktischer Ebene zur Feststellung einer Dyskalkulie oder Legasthenie in über 50 Ländern der Erde verwendet wird.

 

Es gibt Trainern, Lehrern und auch Eltern mehr Verständnis und einen anschaulichen Überblick über die Problematik. Außerdem erleichtert das AFS-Testverfahren die praktische Arbeit, besonders zu Beginn,  mit dyskalkulen und legasthenen Kindern. Ausschließlich diplomierte Dyskalkulietrainer und Legasthenietrainer des EÖDL dürfen diesen Test durchführen. Damit ist gewährleistet, dass nicht nur Feststellungen getroffen werden, sondern dass aus den Informationen ein individueller Förderplan erstellt wird.

 

Beim AFS-Testverfahren werden spielerisch folgende Bereiche getestet:

 

                           Aufmerksamkeit

                           Funktion (Sinneswahrnehmungen)

                           Symptom (Fehler).

 

Der Test besteht aus mehreren Teilen, welche die relevanten Bereiche u.a. des Zahlen- und Buchstabenverstehens überprüfen. Gemessen werden dabei dem Alter entsprechend der Aufmerksamkeitsdurchschnitt (A), die Verarbeitung von optischen und akustischen Eindrücken und  die Raumwahrnehmung (F). Eine Fehleranalyse, erstellt anhand eines Fragenkatalogs, ergänzt das Testverfahren (S).

 

Die umfassenden Testergebnisse bieten eine zuverlässige Übersicht darüber, ob und wie sehr Aufmerksamkeit und Sinneswahrnehmungen gefördert werden sollten. Diese Ergebnisse werden in einem Pädagogischen Gutachten festgehalten und in einem persönlichen Gespräch ausführlich erörtert. Dieses Pädagogische Gutachten und das Ergebnis des AFS-Testverfahrens sind weiterhin sehr hilfreich bei Gesprächen mit Lehrern, um diese für die Problematik des Kindes zu sensibilisieren.

 

Ziel dabei ist, dass die Lehrer zukünftig mehr Rücksicht auf das Kind nehmen können und beispielsweise die mündlichen Leistungen stärker gewichten und beurteilen. Auf diese Weise ist dann ein Baustein eines Fundamentes für das Kind geschaffen, entspannter und mit weniger Stress dem Unterricht zu folgen und insgesamt ruhiger und gelassener den mathematischen Anforderung zu begegnen.

 

Ein weiterer wichtiger Baustein ist der dem AFS-Testverfahren anhängige und auf den persönlichen Bedarf zugeschnittene Trainingsplan. Mit Hilfe dieses Plans ist eine zielgerichtete und bedarfsgerechte Umsetzung der notwendigen Maßnahmen möglich, der nicht nur gemeinsam mit dem Dyskalkulie- und Legasthenietrainer, sondern auch mit den Eltern umgesetzt wird. Dieses Training bietet dem Kind ein Gerüst, mit den Herausforderungen einer Dyskalkulie und Legasthenie umzugehen.

Hier finden Sie uns:

 

Die Private Nachhilfeschule Majd
Holzener Dorfstraße 51
58708 Menden

 

 

Rufen Sie uns einfach an:

 

(02373) 9812898,

 

schreiben Sie uns per E-Mail,

 

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Druckversion Druckversion | Sitemap
Die Private Nachhilfeschule Majd 2017